(cb) Am 20. September war es endlich soweit – das Kartoffelfeuer. Eine Veranstaltung vom Verein organisiert, insbesondere für Kinder und deren Familien.






Doch HALT!
Um ernten zu können muß doch vorher noch was anderes gemacht werden…
Im April und Mai ist die richtige Zeit Kartoffeln zu pflanzen. Es beginnt alles mit der Vorbereitung des Bodens. Schön locker soll er sein, damit die Kartoffeln dick werden können. Das ist ein ganz schöner Kraftakt!


Die Erde wird zu kleinen Dämmen aufgehäufelt, damit sich der Boden im Frühjahr schneller erwärmt und bei Regen das Wasser gut abfließen kann, so dass die Kartoffeln nicht in zu nasser Erde liegen. Denn dann würden sie schnell faulen. Und natürlich muss auch der Abstand stimmen, damit jede Pflanze ausreichen Platz zum Wachsen hat.


Und so arbeiten sich die fleißigen Helfer Furche für Furche, Damm für Damm durch den Acker. Sieben verschiedene Sorten kommen heute in den Boden.
Am Ende wird noch das Schild mit interessanten Informationen zur Kartoffel aufgestellt und alle können Stolz auf die geleistete Arbeit sein .






Jetzt heißt es warten, ob die Pflanzen auch aufgehen. Und über den ganzen Sommer muss der Acker auch gepflegt werden. Ein kleiner, gelbgestreifter, gefräßiger Käfer, kann die ganze Ernte zu Nichte machen, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird. Ein einziges Kartoffelkäferweibchen kann bis zu 600 Eier legen …



Kurz vor unserem großen Abschlußfest, dem Kartoffelfeuer, schauen wir doch lieber selbst erst noch nach, ob es eine gute Ernte werden wird und wir den Kindern und Erwachsenen werden zeigen können, wie die Kartoffeln aus dem Boden kommen. Opa Weigold erklärt zunächst den Einsatz der Höllenmaschine, die uns die Arbeit abnehmen wird. Und schon kann’s losgehen. Die Ausbeute kann sich sehen lassen!



Und dann war es soweit! Am 20. September fand das Kartoffelfeuer statt.
Eine Vielzahl von Besuchern fand sich schon am Vormittag ein. Bei einem Quiz konnten die Gößeren ihr Wissen zur Kartoffel und dem größten Schädling testen. Die Kinder konnten Jutebeutel mit Kartoffeldruck verzieren, Stockbrot wurde über offenem Feuer gebacken und natürlich war das größte Highlight die Kartoffelernte an sich, das Aufsammeln der Kartoffeln vom Acker. Die Kinder hatten sichtlich Spaß. Und ich meine erkannt zu haben, dass auch bei manchem Erwachsenen das Kind wieder zum Vorschein kam. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer, durch deren Einsatz das erst möglich wurde!
Die vielen positiven Rückmeldung unserer Besucher zeigten, dass es ein rundum gelungenes Fest war.













